bestwedding.ch

symbole


Während und nach der Trauung spielen Symbole eine große Rolle und können im Zusammenhang zu Kirche und Glauben gelesen werden, aber es spricht auch nichts gegen eine freiere Interpretation im Sinne der Liebe zum Partner als universelle Kraft, die hilft schwierige Situationen im Leben zu überwinden.
Das wohl bekannteste Symbol sind natürlich die Trauringe, dicht gefolgt vom Brautstrauß und der Hochzeitskleidung selbst, die fast so selbstverständlich geworden ist, dass der Symbolcharakter schon in Vergessenheit geraten ist. Andere kirchliche Symbole sind Weihwasser, die Handreichung, das Kreuzzeichen sowie die Hochzeitskerze, wobei nicht alle Symbole in jedem Traugottesdienst Gebrauch finden und auch nach Wunsch des Hochzeitpaares in Einsatz gebracht werden. Der Trauspruch, Nutzung von Brot und Wein, der Friedensgruß sowie die Auswahl des Segens werden vor allem nach persönlichen Vorlieben gewählt, wobei sich der/die Pfarrer/in oft über die Unterstützung des Paares glücklich zeigt.

Neben der Hochzeitskleidung finden die Trauringe wahrscheinlich die meiste Aufmerksamkeit im Vorfeld einer Eheschließung. Sie symbolisieren den besiegelten Ehevertrag und waren im Mittelalter das Zeichen, dass der Bräutigam die Braut rechtmäßig von ihrer Familie „erstanden“ hatte, was heutzutage glücklicherweise in Vergessenheit geraten ist. Im alten Rom wurde eine Medaille zerteilt um die beiden Hälften die zur Eheschließung und damit einem Ganzen notwendig sind zu symbolisieren, was ein durchaus modernerer Gedanke ist. Zum jetzigen Verständnis des Eherings gehören die Symbolik der Treue und die Beständigkeit der Bindung. Außerdem sind Ringe klassischerweise ein Zeichen für die Unendlichkeit, die im kirchlichen Sinne als der ewige Bund Gottes mit den Menschen gelesen werden kann.

Der Brautstrauß wird oft mit dem Wurf des Gestecks über den Rücken der Braut hinweg in Verbindung gebracht. So soll die nächste Braut ausgewählt werden und Glück für ihre Eheschließung bringen. Blumen sind ein Zeichen des Lebens und der Lebensfreude und wurden früher zusammen mit Kräutern als heilend angesehen. Im Mittelalter sollte Rosmarin und Myrte böse Geister verbannen, wohingegen heutzutage besonders rote Rosen als Symbol der Liebe gelten.

Blumenversand von Gerbera
Die Gerbera gehören heute zu den beliebtesten Blumen für Sträuße. Es gibt weltweit etwa 45 verschiedene Arten der Gerbera. Als kleine Schwester der gemeinen Sonnenblume wurde Sie erstmals 1737 in Südafrika kategorisiert und erhielt zu Ehren des Botanikers Traugott Gerber Ihren Namen.
Mit einem Strauß Gerbera liegt man immer richtig, denn Ihre frischen Farben und Ihre verspielte Form passen zu jedem Anlass. Die Grundfarben der Blüten sind weiß, rot, gelb, violett, rosa und orange. Die Gerbera-Blüte kann aber auch zweifärbig oder mehrfärbig sein. Holen Sie sich eine große Portion Fröhlichkeit nach Hause. Foto: yourflora.de

 

Ein weiterer spannender Faktor bei einer Hochzeit ist oft das Brautkleid, das die Hauptdarstellerin verlässlich in den Mittelpunkt rückt. Meist ist es weiß und deutet auf Reinheit und den Beginn von etwas Neuem hin: In diesem Fall der neue Lebensabschnitt und die Familie, die man als Paar gründet. Im kirchlichen Sinn soll aufgezeigt werden, dass Gott mit dem Neubeginn auch alle Fehler vergibt, wobei diese Bedeutung für Viele wohl eher im Hintergrund steht. Der Bräutigam ist im Gegensatz zur Braut oft schlichter angezogen und kann auf ungewöhnlichere Farben zurückgreifen oder auf außergewöhnliche Fliege oder Manschettenknöpfe setzen. Die Symbolik bleibt dabei eher auf der Strecke; oft ist es wichtiger ist der Feierlichkeit gerecht zu werden anstatt die Gewichtung auf traditionelle Symbolik zu legen.

Für den Trauspruch kommen traditionell-kirchliche Bibelstellen in Frage wie zum Beispiel Psalm Abschnitte, jedoch kann auch das Lieblingszitat zum Thema Liebe oder Ehe gewählt werden, was ganz auf das Ehepaar und den Pfarrer abgestimmt werden muss. Der Spruch stellt dabei das Leitmotiv für den Hochzeitstag sowie die gesamte Ehe dar. Beispiele wären aus dem Philipperbrief (4,13) „Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt“ oder dem ersten Petrusbrief (4,8) „Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander“. Als nicht-biblischer Spruch wäre das Zitat von Ulrich Beer passend: „Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss, am besten von beiden Seiten“.

Und zum Schluss


Trotz zahlreicher Alternativen zur kirchlichen Trauung entscheiden sich viele Paare für die Trauung mit geistlicher Begleitung. Letztendlich ist es eine Geschmacks- und Glaubensfrage wofür man sich entscheidet und das Wichtigste bleibt, den Beginn dieser besonderen Verbindung gebührlich zu feiern und sich vor allem auf gemeinsame Erwartungen und die Bedeutung dieses besonderen Tages zu besinnen. Schauen Sie auch mal hier vorbei.